Heustockmessung

Wenn getrocknetes Heu eingebracht wird, sind noch nicht alle Pflanzenzellen abgestorben. Selbst dürres Futter enthält noch zellgebundenes Wasser. Dadurch kommt es zur so genannten „Schwitz- oder Gärphase“. Das Schwitzen entsteht beim Durchströmen der wärmeren Luft aus dem Inneren des Stockes durch die kühleren Außenzonen.

Die gebildete Wärme kann sich jedoch vor allem bei dicht gelagertem Heu stauen. Vor allem schnell aufgesetztes Heu und hohe Stapelhöhen auf kleiner Grundfläche führen infolge des Eigendruckes zu Verdichtungen. Dadurch kann es im inneren Kern des Heustockes zum Wärmestau kommen. Bei feuchterem bzw. stärker verschmutzem Heu geht der Erwärmungsprozess weiter, wobei Temperaturen bis 75 °C entstehen können.  In der anschließenden Selbstentzündungsphase treten chemische Zersetzungsprozesse ein, die letztlich zur Verkohlung bis hin zu Glutbildung und offener Flamme bei Sauerstoffzutritt führen. Die FF Pechgraben bietet Ihnen Heustockmessungen an. So können sie Brände effektiv vermeiden. Melden Sie sich einfach bei einem Mitglied des Kommandos.